Akzeptiere was ist!

Ich habe mich heute wieder genüsslich an das Zitat erinnert:

„Herr, gib mir die Kraft Dinge zu verändern, die ich ändern kann.
Gib mit die Geduld, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann.
Und gib mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

Am Samstag fahre ich mit meiner Familie in die Ferien. Und bis dahin gibt es noch einiges zum Erledigen, damit die 14 Tage hier im Büro reibungslos weiterlaufen. Und zusätzlich sind da noch mein Coaching- und mein Trainings-Konzept, an dem ich so gerne weiterarbeiten würde.

Also mache ich mir schon wieder den Stress, all das in der kurzen Zeit noch reinpacken zu müssen, beziehungsweise zu wollen.

Bevor ich also noch ganz ausflippe, habe ich die zu erledigenden Arbeiten mit der zur Verfügung stehenden Zeit gegenübergestellt und musste feststellen, dass das Zeitkonto im Minus landen wird.

Jetzt könnte ich eigentlich sagen, dass dieser Vorferienstress völlig normal ist und ich mache so weiter bis zum Abwinken.

Wie es aber so ist, habe ich für viele Themen meine Methoden. Mir selber hilft in so einer Situation der mentale Switch mit der Akzeptanz.

„Ändere, was Du ändern kannst und akzeptiere was Du nicht ändern kannst, so wie es ist!“

An der Zeit kann ich also nichts ändern. Übrigens habe ich über das Thema Zeit schon hier geschrieben. Die Arbeiten kann ich priorisieren und dann weglassen, was nicht wichtig ist. Was übrig bleibt, ist eine Situation, die ich kaum noch ändern kann, die ich jetzt aber so akzeptieren kann. Klar, ich könnte Nachtschicht einlegen, aber den Schönheitsschlaf brauche ich schon noch 😉 .

Und, wird die Welt noch so sein wie sie vorher war, wenn ich von den Ferien zurückkomme? Klar! Und das Geschäft wird auch noch am selben Ort stehen und meine Mitarbeiterinnen und meine Kunden immer noch hier sein.

Es steht und fällt sehr vieles mit der eigenen Einstellung, ist jedoch nicht immer einfach, einen Schritt zurück zu machen, die Situation wahrzunehmen und die Einstellung der jeweiligen Situation anzupassen.

Probier es doch einfach mal mit dem obigen Zitat und der Akzeptanz aus und teile mir Deine Erfahrungen mit.

Diese Eigenschaft lernt man übrigens in jedem guten Mentaltraining und natürlich auch im Entspannungs-Training.

Lebe Dein Leben

Was willst Du in Deinem Leben?

The Law of Attraction (kurz LOA genannt) und auf Deutsch das Gesetz der Anziehung, ist spätestens seit The Secret in aller Munde.

Was bedeutet denn das Gesetz der Anziehung, welches ja seit Anbeginn der Menschheit besteht?

Grob gesagt, heisst das nichts anderes, als dass sich Gleiches und Gleiches anzieht. Ein kleiner Teilbereich aus diesem etwas komplexeren Gesetz ist:

die Energie folgt der Aufmerksamkeit.

Uff, das hört sich ja wie im Physikunterricht an, magst Du jetzt denken … aber keine Angst, obwohl es etwas physikalisches hat, ist es ganz einfach und es geht um Dich, um Dein Leben.

Stelle Dir einen Pflanzensamen vor, den Du in einen Topf in die Erde pflanzt. Du stellst die richtige Erde bereit, gibst jeweils die optimale Menge an Wasser, achtest darauf, dass der Topf an einem guten, sonnigen Platz steht. Kurz, du richtest Deine Aufmerksamkeit ganz auf Dein Pflänzchen und es ist optimal mit Energie versorgt. Klar, dass aus diesem Samen eine Pflanze entsteht – Du richtest auch Deine ganze Aufmerksamkeit darauf.

Und so funktioniert es auch mit Deinen Gedanken-Samen! Was denkst Du den lieben ganzen Tag lang? Worüber sprichst Du mit deinem/r Partner/in und mit Deinen Kollegen? Worauf richtest Du Deine Aufmerksamkeit im Geschäft oder bei anderen Menschen? Siehst Du eher das Positive oder sticht Dir zuerst das Negative ins Auge? Womit nährst Du Deinen Samen?

Wir Menschen haben die Tendenz, unsere Aufmerksamkeit auf das Negative oder auf das zu richten, was uns fehlt. Aber was passiert dann? Fühlst Du Dich dabei besser? Hast Du mehr Freude, mehr Lebenspower? Oder erzeugst Du dabei ein Mangelgefühl?

Mein Tipp ist, versuche doch mal heute ganz bewusst, Deine Aufmerksamkeit auf das Schöne zu richten, auf das zu richten, was Du willst, was Dir Spass macht, was Dich zum Lachen bringt und was Dein Herz höher schlagen lässt. Und dann beobachte, wie es Dir dabei geht.

Mit der Zeit wirst Du bemerken, dass Du immer mehr Gutes in Deinem Leben wahrnehmen kannst. Denn das Gesetz – Energie folgt der Aufmerksamkeit, beginnt zu wirken und Du ziehst das in Dein Leben, was Du willst!

Lebe Dein Leben

Mit mentaler Stärke zum Sieg

Jetzt hat es Roger Federer doch noch geschafft – und wie! Am 7. Juni 2009 schreibt Roger Federer Sportgeschichte und dies nicht nur für die Schweiz.

Nachdem ich erst gerade letzte Woche über Federer und seine mentalen Stärke geschrieben habe, ist es mir eine Ehre, ihm auf diesem Wege zu gratulieren.

„Congratulations Roger, Du hast geschafft, was vor Dir noch niemand geschafft hat, Du hast gezeigt, was in Dir steckt und was alles möglich ist. Für Dich sicherlich nicht das Endziel, aber ein wichtiges Etappenziel. Geniesse die Zielerreichung und das gute Gefühl. Ein ganzes Land und noch mehr, sind unglaublich stolz auf Dich!“

Und wenn man als Mentaltrainer heute die Berichte und Interviews über Roger Federer liest, ist dies eine reine Wohltat. Da erzählt ein grosser Mann, der so eine sympathische und authentische Bescheidenheit lebt, auf menschliche Art und Weise, einige seiner Erfolgsrezepte.

Nachfolgend habe ich einige seiner Aussagen zitiert, die ich bei 20 Minuten gefunden habe:

  • „Den Sieg in Paris habe ich seit einigen Jahren im Kopf“.

Meine Behauptung im letzten Artikel, Federer motiviere sich mit einem Zielbild, bestätigt sich somit. Nicht nur im Sport gilt: wenn Du weisst was Du willst und Du es vor Deinem geistigen Auge siehst und Du genau fühlst wie es dann sein wird, wirst Du es erreichen müssen – es geht gar nicht anders!

  • „Mental war es aber sehr schwierig, im Match zu bleiben. Mein Geist hat mir immer Fragen gestellt: Was passiert, wenn ich gewinne? Was wird das bedeuten? Was werde ich sagen?“

Auch ein Champion wie Federer hat ein Gedankenkarussell. Dass er dieses „abschalten“ konnte, bewies er mit dem Sieg! Eine ganz klare Grundvoraussetzung für mentale Stärke, die ich auch immer wieder in meinen Vorträgen heraushebe.

  • „Ich habe begonnen, diese Stadt zu bewundern, die Leute, den Centre Court und mich an die Bedingungen zu gewöhnen.“

Ja, richtig, es ist eine Bedingung, das zu lieben was man tut und die Rahmenbedingunen anzunehmen wie sie sind. Roger ging noch weiter und hat begonnen dies alles zu bewundern. Dies erzeugt gute Gefühle und gute Gefühle braucht man zum Siegen. Andere Spieler hätten nach vier Niederlagen im Finale vielleicht sogar begonnen, die Stadt und den Court zu hassen. Das Gefühl des Hasses hat eine sehr tiefe Schwingungsfrequenz, gegenüber der Liebe, die eine sehr hohe Schwingungsfrequenz aufweist. Welches Gefühl gewinnt?

  • „Ich wusste nicht, ob Nadal im Finale sein würde, aber ich habe daran geglaubt, dass ich es sein würde …“

Deinen Gegner kannst Du nicht ändern und auf seine Schwächen hoffen erst recht nicht. Konzentriere Dich auf Deine Stärken und fokussiere Dich auf Dein Ziel. Klar, dass Roger dies drauf hat!

  • „… lustig, ich habe nicht darauf gehofft (auf das Finale), ich habe daran geglaubt.“

In der Bibel steht ja schon, der Glaube versetze Berge. Vielleicht war es gerade dieser unerschütterliche Glaube, den Roger im Achtelfinal gegen Tommy Haas zur Aufholjagd und schliesslich zum Sieg geführt hat.

Roger Federers Geschichte zeigt mir wieder deutlich, dass Erfolg sehr viel mit den Gedanken und Gefühlen zu tun hat und auch dass Mentaltraining hartes Training ist. Herzlichen Dank für diese Einsichten.

Lebe Dein Leben 😉

Roger Federers mentale Stärke

roger_federer

Unglaublich! Wer sich den Krimi von Roger Federer gegen Tommy Haas vom letzten Montag angeschaut hat, der weiss jetzt, was mentale Stärke ist.

Bei einem 7:6, 6:4 und 4:3 Rückstand im dritten Satz, hat Roger Federer seinen mentale Schalter umgelegt und Tommy Haas dann nach fünf Sätzen doch noch geschlagen.

Klar, die einen mögen jetzt sagen, dass der Weltranglisten Zweite einfach ein besserer Tennisspieler ist.

Ich bin der Meinung, dass ganz oben auf dem Gipfel, dort wo die Luft dünn ist, sei es jetzt im Tennis oder im Skisport oder aber in der Wirtschaft, die besten 10 ein ähnlich gutes Können aufweisen und fast gleich stark sind. Schlussendlich entscheidet die mentale Stärke.

Es gibt sogar Sportpsychologen die behaupten, dass der Sport zu 70% im Kopf entschieden wird, zu 28% spiele die körperliche Verfassung eine Rolle und nur zu 2% die Technik.

Was musste bei Roger Federer mental abgehen, damit er den Schalter umlegen konnte?

Ich bin leider noch nicht sein Mentaltrainer 😉 , aber mögliche Ansätze zu seinem Wendepunkt im Spiel könnten folgende Möglichkeiten gewesen sein:

  • sich in den optimalen Leistungszustand bringen – seine Mitte finden. Das heisst, auf der einen Seite nicht in die Passivität sinken (zu ruhig, zu müde, zu träge werden) und auf der anderen Seite nicht zu Aktiv sein (überreizt oder nervös werden). Und dies alles auf der körperlichen, der mentalen und der emotionalen Ebene. Dafür braucht es Entspannungs- wie auch Aktivierungsmethoden.
    Bei einem kaum aufzuholenden Rückstand, ist dies eine Meisterleistung. Dies kann natürlich geübt werden und zeigt auch, dass Federer das Mentaltraining total beherrscht.
  • sich durch Selbstinstruktionen (Selbstgespräche) motivieren.
  • sich auf das Zielbild zu fokussieren. Federer hat noch nie das French Open gewonnen. Es ist daher ziemlich sicher, dass der Sieg des French Opens als Zielbild bei Federer vorhanden und verankert ist. Nimmt er dieses Bild im richtigen Augenblick hervor und visualisiert es wie im Training, werden ungeahnte Kräfte mobilisiert, die zum Sieg führen können.

Ich bewundere diese aussergewöhnliche Leistung und gratuliere Roger Federer zum Sieg. Wenn er dieselbe mentale Stärke für den Rest des Turniers aufrechterhalten kann, dann erreicht er ganz gewiss sein Ziel! Und wie sein Zielbild aussieht, werden wir sehr wahrscheinlich am kommenden Montag in den Zeitungen sehen 😉 .

Egal ob Spitzensportler/in, Freizeitsportler/in, Hausfrau, Manager/in oder Unternehmer/in: der Erfolg beginnt im Kopf, denn die mentale Stärke entscheidet über Sieg oder Niederlage, über Erfolg oder Misserfolg.

Wer seine mentale Stärke verbessern möchte, meldet sich einfach beim Holistic-Coach.

Bis dann also