Entspannung am Arbeitsplatz (Migros-Zeitung)

Dank Pausen kein Clown

Lese gerade in der aktuellen Migros-Zeitung einen Artikel über Entspannung. Da wird geschrieben, dass es wichtig ist, mit seinen Kräften nachhaltig umzugehen – vor allem im Job. Ein kurzes Innehalten steigere die Leistungsfähigkeit!

Wow, ein solcher Artikel freut mich als Entspannungstrainer natürlich. In meinen Vorträgen erwähne ich die Leistungssteigerung auch als einen von vielen Vorteilen der Entspannung.

Und schon nur deswegen, empfehle ich allen Arbeitgebern, ihren Mitarbeitern mindestens das Erlernen des Autogenen Trainings zu ermöglichen. Jedes Mal wenn einer der Mitarbeiter, während der Arbeitszeit für zwei Minuten die Augen schliesst, kann man sich ob der gewonnenen Leistungssteigerung freuen.

Als Familienvater empfehle ich ein Entspannungstraining auch für alle Eltern. Denn auch in der Freizeit ist es wichtig, kurz runterzufahren, um dann wieder frisch und energiegeladen für seine Lieben da zu sein. Ein ausgebrannter Mensch bringt seinem Umfeld rein gar nichts – nein, er schadet sogar.

Also könnte man schon sagen, Entspannung ist cool 🙂 !!! Auf jeden Fall bleibt man durch Entspannung cool!

Hier noch die Kurztipps aus dem Migros-Magazin:
Während der Entspannung nicht stören lassen; aufrecht hinsetzen und vier Mal langsam und tief ein und ausatmen; mit geschlossenen Augen die Gedanken wahrnehmen und ohne sie festzuhalten wieder gehen lassen; dies während mindestens 5 Minuten weitermachen und stets ruhig ein und ausatmen.

Klar, so kann man es auch machen und mit der Zeit, kommt man in eine leichte Entspannung. Wer jedoch ein Entspannungsverfahren erlernen will, bei dem man sich richtig tief entspannen und erholen kann, der weiss ja, wo er sich melden kann 😉 .

Ich finde es schon sensationell, dass die Migros einen Artikel darüber verfasst hat. Es ist Zeit, dass sich die Menschen wieder etwas gönnen und sich Gutes tun!

Mit Power durch den Tag – mit Entspannung!

Ich habe ja im letzten Beitrag geschrieben, wie man mit der Klopftechnik (EFT, MET, DAKS, DOKS) aus einem negativen Zustand in eine höher schwingendere Frequenz kommt.

Für diesen Beitrag habe ich mich heute „absichtlich“ in die Jauchegrube gestürzt 🙂 , um zu erfahren, wie ich ohne klopfen wieder rauskomme.

Die hartnäckigen Gemütsstimmungen sind für mich die diffusen. Man ist gut drauf und von einer Minute auf die andere, sinkt die Grundstimmung. Genau so, wie das heute bei mir der Fall war 🙁 .

Mit Klopfen komme ich dann schnell wieder in einen guten Zustand. Und wenn man auch weiss, was einem bedrückt, geht es nach ein paar Klopfrunden schon viel besser.

Heute habe ich das mal auf die rationale Weise gemacht – mit Denken. Wenn man reflektiert, sobald das negative Gefühl aufkommt, kann man schon sehr gut nachvollziehen, was der Auslöser war.

Was habe ich die letzten paar Minuten gemacht? Was ist passiert? Mit wem war ich in Kontakt? Was habe ich gelesen, gesehen, gehört – alles Fragen, die man sich stellen kann und Antworten geben.

Heute war es einfach zu reflektieren. Ich bin einfach nur müde, habe zuwenig geschlafen und sitze jetzt im Büro und komme langsamer vom Fleck, als ich das gerne hätte. Grund genug, dass meine Stimmung sinkt.

Ich hätte jetzt den Tag so weiterziehen können und wenn ich am Abend die eingebüssten Stunden gezählt hätte, wäre ich sicher auf 2 – 3 verlorene Stunden gekommen.

Zum Glück habe ich einige Entspannungsverfahren intus, die ich auch gut im Büro anwenden kann. Mit dem Autogenen Training fahre ich mich runter in einen tiefen Entspannungszustand und mit einer mentalen Technik hole ich mir die Energie, die mir fehlt. Dauer: 5 Minuten. Wirkung: wie 2 Stunden Schlaf.

Wenn ich dies an einem Tag wie diesem mache, an dem ich müde und ausgelaugt bin, wiederhole ich die Übung alle 1 – 2 Stunden und halte mich so, auf einem hohen Energielevel.

Der gesamte Aufwand beträgt höchstens 20 – 30 Minuten. Manchmal reichen auch zwei Durchgänge à 5 Minuten. Der Ertrag lässt sich sehen! Denn so erreiche ich gleich viel, wie an einem „normalen“ Arbeitstag und bin erst noch gut drauf.

Ein, zwei oder drei Entspannungstechniken sollte jeder drauf haben. Das ist sogar etwas, was man im Studium oder in einer Berufsschule lernen sollte, dann hätten wir auch viel weniger Burnout gefährdete oder Herzinfarkt Patienten.
Für alle, die dies noch nachholen wollen – hier geht es zum Entspannungstrainer!