Holistic Coach Blog

Schritt für Schritt zu Deinem Leben

Glück und Erfolg durch die Maske

Donnerstag 6. August 2009 von Joe Taugwalder

maske

In vielen sogenannten Erfolgsbüchern liest man, um glücklich oder erfolgreich zu werden, soll man sich so geben, als sei man schon glücklich oder erfolgreich.

Das heisst, dass wenn ich mich aus irgendeinem Grund bedrückt fühle, soll ich einfach so tun, als ob ich glücklich wäre?! Und das funktioniert!?

Probiert es doch einfach selber mal aus. Ich bin gespannt, was Ihr mir dazu berichtet.

Aber Achtung!! Diese Methode kann man mal verwenden, wenn man unterwegs ist und gerade mal keine Zeit hat, um die eigentliche Ursache aufzulösen.

Denn, wenn Dich etwas bedrückt, dann hat dies seinen Grund. Es wäre ganz klar besser, diesen Grund aufzuspüren und dann aufzulösen und loszulassen.

Glücklichsein kannst Du, wenn Du Deine Schatten oder das, was Dich daran hindert glücklich zu sein, erkennst und auflöst. Das Auflösen von solchen Schatten kannst Du Dir so vorstellen, wie wenn Du aus Deinem Lebensrucksack immer wieder etwas Ballast los wirst. Und irgendwann, wenn der Rucksack mal leer ist, bist Du erleuchtet. ;-)

Diese Erleuchtung braucht es jedoch sicherlich nicht, um sich glücklich zu fühlen oder erfolgreich zu sein. Das geht schon viel früher.

Jedes Gefühl, welches Du durch tragen einer Maske unterdrückst, kommt irgendwann wieder hoch. In irgendeiner Form. Ganz bestimmt!

Und jeder Ballast, den Du loswirst, führt Dich näher zu Dir, zu Deiner Authentizität und somit zum Glücklichsein und zu Deinem Erfolg.

Lebe Dein Leben

Dieser Beitrag wurde erstellt am Donnerstag 6. August 2009 um 09:41 und abgelegt unter Allgemeines, Blockaden, Erfolg, Glück. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

3 Kommentare über “Glück und Erfolg durch die Maske”

  1. Silvia schrieb:

    Ich muss es nicht probieren. Ich weiss wie sich dies anfühlt – wenn ich mein “bedrückt sein” als negativ ansehe und nicht haben will, erhält meine schlechte Verfassung noch mehr Energie, dauert viel länger, fühlt sich noch schlechter an oder es erscheint irgend ein anderes Problem auf der Bildfläche. Zudem glaube ich, dass diese Gefühle durch unsere Wahrnehmung der Realität, aus der Vergangenheit und den Wünschen an die Zukunft entstehen. Also versuche ich anzunehmen was “ist” und erlaube mir auch mal wütend und traurig zu sein. Wenn ich Lust und Zeit habe, versuche ich im Dialog mit mir selbst diese Gefühle zu annalysieren. Ich glaube jedoch, dass das Glück im friedvollen Augenblick des Seins liegt.

  2. Joe Taugwalder schrieb:

    Danke Silvia für Deine Gedanken und Worte.
    Ich bin mit Dir einverstanden. Das akzeptieren was ist, ist eine sehr machtvolle Erfolgsgewohnheit, die es sich lohnt anzueignen. Übrigens habe ich hier auch schon mal darüber geschrieben.
    Auch sich mal einzugestehen, dass man schlecht drauf ist, sollten wir wieder vermehrt lernen. Oft vergessen wir, dass wir Menschen sind und als Menschen auch verletzlich sind und vor allem auch sein dürfen.
    Also wieso nicht einfach mal die eigene Verletzlichkeit zu akzeptieren und hie und da bewusst versuchen im Sein zu leben? Da kommen Glücksgefühle, oder!? ;-)

  3. joachim schrieb:

    ja, wenn es mir mal schlecht geht. Kann ich das Thema bei Seite schieben und so tun, sei alles in Ordnung. Was bringt mir das?

    Es legt sofort als Last auf meine Schultern. Gerät es dort in Vergessenheit? Gewiß alles andere als das. Ein bei-Seite-drücken, bedeutet das Thema auf die lange Bank schieben. Mache ich das häufiger, so häuft sich bei jedem weiteren Wegdrücken eine ganz schön große Last dort an, die irgendwann zum Ausbruch kommen kann, Krankheit, Stimmungsschwankungen, negative Denken u.vieles mehr.

    Für mich ist ein Schlecht-Fühlen oder , wenn etwas nicht geklappt hat, das Leben mich gerade auf die Schattenseite zwingt, ein wertvolles Geschenk. Eine große Chance. Das Leben gibt mir einen Wink mit dem Zaunpfahl, innezuhalten, abzubiegen. Was bedeutet das?

    1. Zu-lassen, was ist, so leidvoll das auch sein mag. Sich damit auseinandersetzen. Energien der Gefühle fließen zu lassen, Vielleicht Traurigkeit, Wut, Enttäuschung. Was es auch sein mag. Wir begegnen dadurch einem Thema und immer uns selbst.

    2. Los-lassen, von allem, woran wir uns klammern. Sicherheiten, “Mauer bauen” usw. Den Energien barrierefrei ein Fließen zu ermöglichen.

    3. An-nehmen, was kommt. Positiv Denken, auf das, was kommen soll. Und annehmen, was geschieht. Vertrauen wir dem Universum.

    Das macht frei und glücklich.

Kommentar schreiben

Comment Spam Protection by WP-SpamFree