Der sekundäre Krankheitsgewinn oder lohnt es sich überhaupt gesund zu werden?

Ich habe hier mal kurz den sekundären Krankheitsgewinn angesprochen.

Aber was ist denn der sekundäre Krankheitsgewinn?

Stelle Dir mal als Beispiel vor, dass ein Kind krank wird. Es ist also krank geworden und bekommt jetzt eine geballte Ladung an Aufmerksamkeit und Zuwendung. Es wird gestreichelt und geknuddelt, das Essen oder der Tee wird ihm ans Bett gebracht, vielleicht bleibt deswegen sogar die Mutter zu Hause, es wird ihm vorgelesen und es darf Fernsehen zu Zeiten, an dem es sonst in der Schule ist.

Könnte es sein, dass ein Kind, das sonst um Zuwendung kämpfen muss, sich vielleicht überlegt, dass es eigentlich fast cooler ist, krank zu sein, als gesund? Weil es endlich die Zuwendung oder Aufmerksamkeit erhält, welches es sich wünscht.

Beim sekundären Krankheitsgewinn ist die Motivation gesund zu werden also kleiner, als die Vorteile, die die Krankheit mit sich bringt.

Natürlich sind nicht nur Kinder davon betroffen. Und bei vielen Menschen läuft dies  auch unbewusst ab. Sie sabotieren sich so selbst, ohne es überhaupt zu wissen.

Dies kann ich bei Coachings ab und zu feststellen. Denn bevor ich mit meinem Klienten arbeite, teste ich durch, ob er sich unbewusst sabotiert und sich eigentlich wohl fühlt, wo er ist. Ist dies der Fall, muss zuerst diese Blockade beseitigt werden. Ansonsten kann der Klient und ich als Coach machen, was wir wollen – wir kommen zu keinem Ergebnis.

Wenn Du manchmal das Gefühl hast, Du stehst Dir selber im Weg, dann würde es sich lohnen mal zu testen, ob bei Dir ein sekundärer Krankheitsgewinn vorliegt.

Lebe Dein Leben

Emotionale Balance – von negativen zu positiven Gefühlen

Yin_und_Yang

Manchmal kann es sein, dass wir uns „unten“ fühlen und es uns nicht gut geht. Wenn dies nur ab und zu so ist, dann ist das nicht weiter schlimm und kann als „Lauf des Lebens“ abgetan werden. Aber leider kann dieser Zustand manchmal auch etwas andauern und je länger man drin ist, umso schwieriger ist es wieder raus zu kommen.

Unsere Gedanken und unsere Gefühle sind Energien und schwingen somit auch auf einem bestimmten Niveau. Wir senden also mit unseren Gedanken und unseren Gefühlen eine bestimmte Frequenz aus.

Aber Gefühl ist nicht Gefühl. Jedes Gefühl sendet eine andere Frequenz aus. Gute Gefühle haben eine ganz andere Schwingung als schlechte oder negative Gefühle. Und nach dem Gesetz der Anziehung ist es dann nur logisch, dass wir das in unser Leben ziehen, zu dem wir in Resonanz stehen.

Also wenn ich gut drauf bin, dann ziehe ich auch Situationen und Menschen an, die mit meinem Gefühl in Resonanz stehen. Umgekehrt funktioniert dies natürlich auch. Wenn ich mich in einer tiefschwingenden Frequenz befinde, wie etwa der Wut, dann ziehe ich noch mehr Situationen oder Menschen in mein Leben, die mich dran erinnern sollen (mir den Spiegel zeigen), wütend zu sein.

Im Buch The Secret wird dies auch gut beschrieben und man findet dort eine Gefühls-Skala. In der Ausbildung zum Holistic-Coach bin ich dann wieder über diese Skala gestolpert, die ich hier nicht vorenthalten möchte.

Jedes Gefühl hat also eine Schwingung. Und je höher die Schwingung, desto besser das Gefühl oder umgekehrt. Je besser das Gefühl, desto höher ist die Schwingung.

In dieser Skala ist die Liebe zuoberst und die Angst zuunterst. Das heisst, dass das Gefühl der Liebe die höchste Schwingung überhaupt besitzt und das Gefühl der Angst die tiefste Schwingung.

Hier also die Skala:

Gute/positive Gefühle

  • Liebe
  • Dankbarkeit – Wertschätzung
  • Freude
  • Passion
  • Glücklichsein – Enthusiasmus
  • Freudige Erwartung – Glaube – Vertrauen
  • Hoffnung – Akzeptanz – Optimismus – Zuversicht
  • Zufriedenheit – seine Selbstachtung vertreten

Schlechte/negative Gefühle

  • Langeweile – Pessimismus
  • Arroganz – Unsicherheit – Ungeduld
  • Sorgen – Zweifel – Stress
  • Kritik – Schuldzuweisung – wenig Selbstwert
  • Wut – Rache – Hass
  • Groll – Ärger – feindselig – verurteilen
  • Schuld – Eifersucht – Selbstbeschuldigung – starke Erschöpfung
  • Depression – Negativität – Verzweiflung
  • Angst – Lebensmüde

Es gibt Menschen, deren Ziel könnte es sein, sich in dieser Skala nach oben zu arbeiten. Dann gibt es leider auch solche Menschen, die tummeln sich ziemlich gerne in den unteren Reihen dieser Skala rum und haben gar nicht vor, sich nach oben zu bewegen. Bei denen ist der sekundäre Krankheitsgewinn also grösser, als die Motivation, dass es ihnen gut geht.

Aber ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass solche Menschen meinen Blog lesen und wenn, sicherlich nicht bis hierhin gelesen haben. 😉

Ach übrigens. Was genau der sekundäre Krankheitsgewinn ist, lest ihr in einem der nächsten Beiträge 🙂 .

Wenn man sich also auf dieser Skala auf einem dieser Ränge erkennt (und dies ist ja nur eine Momentaufnahme), dann könnte das Ziel sein, die nächst höhere Stufe zu erreichen.

Für alle Ungeduldigen (und da zähle ich mich auch dazu) – geht wenigstens hier dem Motto step by step (auf Deutsch: Schritt für Schritt) nach.

Für jemanden der sich in einer Depression befindet, kann das nächste Ziel nicht sein, voller Liebe und positiver Gefühle zu sein, sondern sich nach und nach, Stufe um Stufe, nach oben zu bewegen.

Je nach dem, gibt es auf jeder Stufe sicherlich Themen die bearbeitet werden könnten, um schneller auf die nächste Stufe zu kommen. Eine bewährte und superschnelle Methode ist das Klopfen von Meridianpunkten (EFT oder DOKS).

Dies ist sehr einfach zu erlernen und viele meiner Coaching Kunden sind zuerst sehr ungläubig, ob eine Methode, die so einfach ist, auch funktionieren kann.

Ein weiterer Schritt, den man unternehmen kann, um in eine höhere Schwingung zu kommen, ist die Akzeptanz.

Versuche, zu akzeptieren, was gerade mit Dir passiert und behalte den Blick, was Du tun kannst, um es zu verändern!

Falls Du Mühe hast, Deine Situation zu akzeptieren, dann sage zu Dir selbst:

Ich lerne etwas Neues, aber ich weiss noch nicht, was es ist!

Wenn Du Unterstützung auf Deinem Weg zur Emotionalen Balance möchtest, dann rufe einfach Deinen Holistic-Coach an.

Lebe Dein Leben